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Nicht vergessen: Mein Jahr ohne Udo Jürgens

geschrieben von heil 
Nicht vergessen: Mein Jahr ohne Udo Jürgens
25. November 2015 12:21
von Andreas Maier, Verlag Suhrkamp

Ich habe das Buch schon gekauft.


Viel Spaß beim Lesen.
Re: Nicht vergessen: Mein Jahr ohne Udo Jürgens
25. November 2015 14:20
Hallo,
würde mich interessieren, was du dazu sagst. Ich habe das Buch seit gestern und bin erst S. 36.
Aber was die ersten Kapitel angeht, kann ich kann ich nur sagen: Ein Buch, das den Titel "Mein Jahr ohne Udo Jürgens trägt" sollte nicht so viele Textpassagen beinhalten, die mit U.J. nur am Rande zu tun haben. Im ersten Kapitel hat mich besonders befremdet, wie der Autor erzählt, wie er sich nach LPs von Udo umsieht und sich dabei verschämt umguckt, ob ihn in dem Laden auch niemand erkennt.... S. 11: "...Wenn ich in den Laden gehe und Chuck Berry im Sinn habe, ist mir völlig egal, wer sonst noch im Laden ist, ich schaue mir die Leute gar nicht an, sie liegen außerhalb meiner Wahrnehmung. Gehe ich mit dem Vorsatz Udo Jürgens hinein, untersuche ich sofort den ganzen Raum: Wer steht wo, wie sehen die Personen aus, wer steht so nah am Tresen, dass er es mitkriegen könnte? Ich fühle mich geradezu schmuddelig. Und tatsächlich sehe ich in den Augen des Verkäufers, wie es Klick macht und er ein Bild von mir bekommt, wenn ich Udo Jürgens sage......" Es gibt auch positivere Passagen, mal sehen. Wie gesagt, ich bin erst S. 34 von 215 Seiten.
Re: Nicht vergessen: Mein Jahr ohne Udo Jürgens
25. November 2015 16:28
Ich hab mich gerade schon über das Vorwort am Umschlag aufgeregt....

Die Musik von Udo Jürgens wäre sofort peinlich, hätte sie ein anderer gemacht. ...

usw.

Das stimmt ja wohl nicht....

Die von dir angegebene Stelle habe ich eben gerade gelesen und hab dabei Udo Jürgens bildlich so vor mir gesehen, wie er so undercover in den Laden geht und nicht erkannt werden will....
....

naja, nicht alle Träume werden wahr.


---warum es bei Andreas Maier sowieso schon langsam aufs Ende zugeht (Seite 9) frag ich mich auch
Re: Nicht vergessen: Mein Jahr ohne Udo Jürgens
25. November 2015 22:08
Hallo Dexma,

wie weit bist Du mit dem Buch?

Ich bin auf Seite 42 und hab eigentlich gar keine Lust mehr weiterzulesen.

Aber ich werde das Buch trotzdem zumindest überfliegen und wenn ich den Namen Udo entdecke, genauer lesen.

Dexma, der Titel heißt ja auch: Mein Jahr ohne Udo Jürgens


Mal sehen, was noch so kommt


Seite 72 bis 99 finde ich interessant, muss ich mir nochmal in Ruhe durchlesen. Auf diesen Seiten wird merci cherie auseinander genommen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.11.15 22:48.
Re: Nicht vergessen: Mein Jahr ohne Udo Jürgens
26. November 2015 12:58
Hallo, Fans!
Ich habe das Buch beinahe in einem Stück gelesen, weil ich immer neugierig war, welche Aussage denn nun auf den nächsten Seiten kommt. Der Autor nimmt neben Merci Cherie noch ein paar Lieder ein wenig auseinander und in einem Kapitel wird er verwandelt... Ich konnte allerdings nicht herauslesen, was ihn letztlich an Udo fasziniert.
LG Gabi
Re: Nicht vergessen: Mein Jahr ohne Udo Jürgens
26. November 2015 20:18
und ich bin nun mal gespannt auf den Mensch, der auch rein zufällig Udo Jürgens heißt. ....

Damals im Chat habe ich nämlich nicht geglaubt?
dass da so rein zufällig jemand so heißt.

Ich dachte echt ne Zeit lang an das Original. .....


Bei Thalia habe ich gestern den Laden aufgekauft,
ich habe das eine Buch gekauft.
Re: Nicht vergessen: Mein Jahr ohne Udo Jürgens
27. November 2015 16:17
Ich bin jetzt mit "Mein Jahr ohne Udo Jürgens" auf den letzten Seiten angelangt und muss mein (Vor-)Urteil revidieren. Maier hat hier kein Udo-Fan-Buch geschrieben, sondern beschreibt mit mehr oder weniger uninteressanten Zwischenpassagen seine ganz persönliche Betrachtensweise von Udo Jürgens. Das, was ich vorher beschrieben habe, stimmt so schon. Aber lesenswert wurde das Buch für mich ab S. 61 dem Kapitel "Neulich dachte ich über das Altern nach" (hier kommt er zu dem Fazit, dass U.J.jung gestorben ist)und besonders ab S. 72, hier folgt eine, wie ich finde sehr interessante Interpretation von "Merci Cherie" bis S. 99. Ab S. 128 folgt eine Gegenüberstellung von "Es wird Nacht Senorita" gesungen in Udos jungen Jahren mit Udos Interpretation des Liedes in den reifen Jahren. Dann im Kapitel "Neulich wurde ich verwandelt" ab S. 138, schildert er seine Wandlung zum Udo-Anhänger, und versucht das Besondere und die Größe von Udo Jürgens dem Leser verständlich zu machen. Insgesamt sage ich heute, dass dieses Buch schon etwas befremdlich ist, oft nicht einfach nachzuvollziehen, aber keineswegs seicht ist und für mich letztendlich doch lesenswert.
Re: Nicht vergessen: Mein Jahr ohne Udo Jürgens
27. November 2015 16:39
Es gibt ja schon paar Parallelen zwischen diesem Andreas und mir.

Auch ich bin zum ersten Udo Jürgens Konzert gegangen,
da war er schon 74.

Von da an sind wir zu jeder Tournee zu einem Konzert,
mehr wollte ich auch gar nicht.

Die erste CD habe ich mir gekauft nach der Geburtstagssendung beim 65 bzw. 66 Geburtstag.

Früher so als Kind im Fernsehen ist mir Udo auch eher im Zusammenhang mit Peter Alexander aufgefallen.

Abgesehen von der Musik hat es mir gefallen, dass er nicht so gleichgültig war.

Ich glaube, man konnte bei ihm auch für voll genommen, wenn man anders gedacht hat.
Das können andere aber besser beurteilen

Was ich nicht weiß, ob man ihn in Ruhe den Weg in ein Privatleben gegönnt hätte - ohne Öffentlichkeit, sofern er dies selvst gewollt hätte.
Ich dusche aber jetzt nicht extra kalt wegen Udo.
Re: Nicht vergessen: Mein Jahr ohne Udo Jürgens
30. November 2015 12:04
Mich wundert es, dass da niemand was dazu sagt:

Nach einem Jahr der intensiven Auseinandersetzung mit dem Phänomen U.J. diagnostizierte er in seiner letzten Kolummne:

"Jetzt weiß ich: Die Musik von Udo Jürgens wäre sofort peinlich, hätte sie ein anderer gemacht, ein Nachgeborener, einer, der nicht diese langen Zeiten überbrücken kann, sondern POST FESTUM plagiiert. Udo Jürgens Musik setzte immer voraus, dass sie Udo Jürgens machte"


Das stimmt doch höchstens zum Teil. Bisher haben wir noch nicht den perfekten Udo-Jürgens-Cover-Mensch gefunden.

Wenn aber ein junger guter Musiker nun auch in der Lage ist, gute Stücke zu komponieren (wenn sie ähnlich denen von Udo sind)
dann ists doch gut.


Das ein Aussenstehender bei der Musik von Udo das Wort peinlich in den Mund nimmt, ist peinlich. (das Wort hat Udo selbst zu oft benutzt)
Sollten gute Musiker nun unter ihrem Namen die noch nicht veröffentlichen Stücke von Udo spielen, dann sind sie gut (wenn sie gut sind) und peinlich (wenn sie eben peinlich sind)

Entscheidend ist doch, wie gut die Musik ist bzw. wie gut sie gesungen oder gespielt wird.
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